Familienbuch Euregio

Johann Heinrich von Reuschenberg
* 1528 rk Setterich    + 30.03.1603 Köln
Beruf: Komtur,'' Sohn von Edmund von Reuschenberg und Philippina von Nesselrodeder, der seinem Onkel Franz als Komtur zur Siersdorf folgte und ab 1552 zu Altenbiesen residierte. Sein Name und Wappen wurden im Jahre 1588 auf eine Münze geprägt, er verstarb am 30.03.1603. 
Quelle, Homepage der Stadt Baesweiler: An hervorragender Stelle ist zu nennen: Heinrich von Reuschenberg; er wurde 1528 als Sohn von Edmund von Reuschenberg und Phillipine von Nesselrode auf der Burg Setterich geboren. Am 9. November 1547 erfolgte seine Aufnahme in den Deutschen Orden; er machte dort eine glänzende Karriere. In den ersten Jahren war er Kellermeister in der Kommende Neuenbiesen in Maastricht. Ab 1550 bekam er die Aufsicht über die rheinischen Güter der Ballei Aldenbiesen.1551 wird er Komtur der Kommende Ramersdorf bei Bonn. Von 1566 bis 1567 war er Komtur der Kommende Sankt Gilles (Ägidius) in Aachen. Ab 1566 wird er Stellvertreter des Aldenbiesener Landkomturs Johann von Goer und vollendet die im Bau befindliche Landkommende Aldenbiesen. Er kümmert sich zusätzlich noch um die Kommenden Gruitrode und Siersdorf, die zu dieser Zeit nicht mit einem Komtur besetzt sind. 
Im Jahre 1572 wird er schließlich Landkomtur in Aldenbiesen. In diese Zeit ist auch sein Vorhaben einzuordnen, die im Jahre 1542 zerstörte erste Kommende von Siersdorf neu zu erbauen. Im Jahre 1578 ist es dann so weit: Heinrich von Reuschenberg, der auch Baumeister im Deutschen Orden war, erbaut die zweite Kommende in Siersdorf. Doch damit noch nicht genug: Er erbaut schließlich in Köln noch die Kommende Jungenbiesen, wo er dann schließlich am 30. März 1603 im Alter von 75 Jahren verstirbt. 
[Bünten] Quelle, Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, Band 78, Jahrgang 1966/1967, Seite 169: "Heinrich von Reuschenberg, DO-Ritter; als Landkomtur auch Statthalter von St. Gilles. Er stiftete für die nach der Zerstörung von 1579 wiederaufgebaute Kapelle der Kommende Neuenbiesen in Maastricht 1587 ein Fenster zum Andenken an seine Eltern mit acht Wappen und Inschrift: 
Ruischenber - Nesselraedt 
Grein - Spies 
Rynssem - Holtrop 
Opheim - Blens 
In der Kapelle Neubiesen ist auch eine Totentafel von Heinrich von Reuschenberg. 
Bemerkung: Mit Blens ist seine Urgroßmutter (mütterlicherseits) 
Johanna von Berg genannt Blens gemeint. Ihr Mann war Johann Spies von 
Büllesheim.
Eltern: Edmund von Reuschenberg und Philippina von Nesselrode
Link: Heinrich von Reuschenberg
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