Familienbuch Euregio

Otto Frank
* 12.05.1889 jd Frankfurt am Main    + 19.08.1980 Basel
Otto Heinrich Frank 
Beruf: Kaufmann 
[IGI] Pedigree Resource File, 2009, Otto Heinrich Frank, *12.05.1889 Frankfurt am Main, +19.08.1980 Birsbergen (Switzerland); Heirat am 12.05.1925 in Aachen mit Edith Hollaender; Sohn von Michael Frank und Alice Betty Stern 
[Wikipedia] Otto Heinrich Frank, *12.05.1889 Frankfurt am Main, +19.08.1980 Birsfelden bei Basel, war ein deutscher Kaufmann, der von 1933 bis 1944 und von 1945 bis 1953 in den Niederlanden lebte. Er war der Vater von Anne Frank, deren Tagebuch von ihm herausgegeben wurde. 
Soldat im ersten Weltkrieg an der Westfront, Beförderung zum Leutnant 
Eintritt in das Bankunternehmen seines Vaters in Frankfurt, 1934 Einstellung der Banktätigkeiten 
1933 Eröffnung einer Vertriebsgesellschaft in Amsterdam, Umzug mit seiner Familie nach Amsterdam, Wohnung in der Merwedeplein 37 
1940 Umzug des Unternehmens in die Prinsengracht 263; in dem Hinterhaus des Geschäftsgebäudes wird eine Wohnung eingerichtet, in der sich die Familie Frank ab dem 6.7.1942 versteckt hält. 
4.8.1944 Inhaftierung der Familie Frank, nachdem das Versteck verraten wurde; 8.8.1944 Überführung in das Lager Westerbork; 3.9.1944 Deportation nach Auschwitz 
27.1.1945 Befreiung von Otto Frank aus dem Lager in Auschwitz durch die russische Armee; 3.6.1945 Rückkehr nach Amsterdam nach einer langen Reise über Odessa und Marseille 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. 1 ff, Familie Frank in Frankfurt am Main; S. 6 ff., Leben in Amsterdam; S. 13, Umzug der Unternehmen in die Prinsengracht; S. 23 ff., Verhaftung; S. 31 ff., Verrat; S. 55, Gefangenschaft und Deportation; S. 254, Tagebucheintrag vom 9.7.1942, Umzug in das Hinterhaus an der Prinsengracht
2 Heiraten:
∞  Edith Holländer

∞  Elfriede Markovits
Eltern: Michael Frank und Alice Betty Stern
Link: Wikipedia: Otto Heinrich Frank
Edith Holländer
* 16.01.1900 jd Aachen    + 06.01.1945 Auschwitz
Besuch der Victoria-Schule in Aachen, 1916 Abitur 
[AnneFrank] Rijksinstituut, 1933 Emigration nach Amsterdam; ab 6.7.1942 im Versteck an der Prinsengracht 263; 4.8.1944 Verhaftung der Familie; 8.8.1944 Überführung in das Lager Westerbork; 3.9.1944 Deportation nach Auschwitz 
Edith und ihre beiden Mädchen blieben in Auschwitz zunächst zusammen. Als im Winter 1944 die beiden Mädchen nach Bergen-Belsen gebracht wurden, blieb sie in Auschwitz zurück. Sie wurde krank und starb am 6. Januar 1945. 
[Gedenkbuch] Edith Frank geb. Holländer, *16.1.1900 Aachen, wohnhaft in Frankfurt am Main und in Aachen; im September 1933 Emigration in die Niederlande; am 3.9.1944 deportiert ab Westerbrok nach Auschwitz, umgekommen am 6.1.1945 in Auschwitz 
[JewishMonument] Edith Frank-Holländer, *16.1.1900, umgekommen am 6.1.1945 in Auschwitz, Ehefrau; wohnhaft 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 37 II 
[YadVashem] Edith Frank geb. Holländer, *1901 Aachen, Tochter von Abraham und Betty Holländer, Ehefrau von Otto Frank, Wohnsitz Amsterdam, umgekommen im 1945 in Auschwitz 
[Dovern] Aldenhoven S. 199 ff., Die Wurzeln der Anne Frank in Aldenhoven, Niedermerz, Warden und Güsten 
Opfer der Shoa
Eltern: Abraham Holländer und Rosa Stern
Link: Anne Frank Museum: Edith Frank
Link: Gedenkbuchprojekt Aachen: Edith Frank geb. Holländer
  12.05.1925 Aachen
Die Chuppa (jüdische Trauzeremonie) fand in der Aachener Synagoge statt; die Hochzeitsreise ging nach San Remo in Italien. 
[JewishMonument] Die Familie Frank wohnte am 1.2.1941 in Amsterdam, Merwedeplein 37 II: Edith Frank-Holländer, *16.1.1900, umgekommen am 6.1.1945 in Auschwitz, Ehefrau; Margot Betti Frank, *16.2.1926 Frankfurt, umgekommen im März 1945 Bergen-Belsen, Tochter; Annelies Marie Frank, *12.6.1929 Frankfurt, umgekommen im März 1945 Bergen-Belsen, Tochter; Rosalie Holländer-Stern, *25.12.1866 Bad Schwalbach, gest. am 29.1.1942 in Amsterdam, Verwandte; der Ehemann überlebte den Krieg. 
Link: Familie Frank, 1941 wohnhaft in Amsterdam
2 Kinder
Margot Frank
* 16.02.1926 jd Frankfurt am Main    + 03.1945 Bergen-Belsen
Margot Betty Frank 
Besuch eines niederländischen Lyzeums, ab Herbst 1941 des Jüdischen Gymnasiums in Amsterdam 
[Gedenkbuch] Margot Betti Frank, *16.2.1926 Frankfurt am Main, wohnhaft in Frankfurt am Main und Aachen; Dezember 1933 Emigration in die Niederlande; am 3.9.1944 deportiert ab Westerbork nach Auschwitz, umgekommen am 31.3.1945 in Bergen-Belsen 
[JewishMonument] Margot Betti Frank, *16.2.1926 Frankfurt, umgekommen im März 1945 Bergen-Belsen, Tochter von Edith Frank-Holländer; wohnhaft 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 37 II 
[YadVashem] Margot Frank, geb. im Februar 1926 in Frankfurt am Main, Tochter von Otto H. Frank und Edith Frank-Holländer; wohnhaft in Amsterdam; verstorben an Typhus im März 1945 in Bergen-Belsen; Gedenkblatt eingereicht 1988 von Elfriede Frank, der zweiten Ehefrau ihres Vaters 
Opfer der Shoa
Suchanzeige nach Margot und Anne Frank 1945
Link: Wikipedia: Margot Frank
Link: Link: Anne Frank Museum: Margot Frank
Link: Gedenkbuchprojekt Aachen: Margot Frank
Anne Frank
* 12.06.1929 jd Frankfurt am Main    + 03.1945 Bergen-Belsen
Anneliese Marie Frank 
[AnneFrank] Rijksinstituut, Anne Frank hat vom 12.6.1942 bis zum 1.8.1944 ihr Schicksal in ihren berühmt gewordenen Tagebüchern festgehalten. Unter dem 20.6.1942 schrieb sie in ihrem Tagebuch ihre Geschichte (S.231): 
»Ich bin geboren am 12. Juni 1929 in Frankfurt/M. Bis zu meinem 4. Jahr wohnte ich in Frankfurt, dann ist mein Vater Otto Heinrich Frank nach Holland um eine Stellung zu suchen; das war im Juni. Er fand etwas, und seine Frau Edith Frank-Holländer ging im September auch nach Holland. Margot und ich gingen nach Aachen, wo unsere Großmutter Rosa Holländer-Stern wohnte. Margot ist im Dezember nach Holland, und ich im Februar, wo ich als Geburtstagsgeschenk bei Margot auf den Tisch gesetzt wurde. 
Ich ging schon bald in den Kindergarten der Montessourischule der 6. Dort blieb ich bis zu meinem 6. Jahr, dann ging ich in die erste Klasse. ... ich wurde am jüdischen Lyzeum angenommen, wo Margot auch hinging. Meine Zeugnisse gefielen jedem, aber vielleicht sind sie doch nicht genug für einen Übertritt. 
Im Sommer 1941 wurde Oma Hollaender sehr krank, (sie war damals schon bei uns) sie mußte operiert werden, und aus meinem Geburtstag wurde nicht viel. Im Sommer 1940 auch nicht, denn damals war der Krieg gerade vorbei in den Niederlanden. 
In diesem Winter 1941-1942 ist Oma verstorben. Und niemand weiß, wieviel ich an sie denke und sie immer liebhabe. Dieser Geburtstag 1942 ist dann auch gefeiert worden um alles nachzuzholen und Omas Lichtchen stand daneben.« 
[Dovern] Aldenhoven S. 199 ff., Die Wurzeln der Anne Frank in Aldenhoven, Niedermerz, Warden und Güsten 
[Gedenkbuch] Anne Anneliese Marie Frank, *12.6.1929 Frankfurt am Main, wohnhaft in Frankfurt am Main; 16.2.1934 Emigration in die Niederlande; am 3.9.1944 deportiert ab Westerbork nach Auschwitz, umgekommen 31.3.1945 in Bergen-Belsen 
[JewishMonument] Annelies Marie Frank, *12.6.1929 Frankfurt, umgekommen im März 1945 in Bergen-Belsen, Tochter von Edith Frank-Holländer; wohnhaft 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 37 II 
[YadVashem] Anne-Liese Marie Frank, genannt Anne, *12.6.1929 Frankfurt am Main, Tochter von Otto H. Frank und Edith Frank-Holländer; wohnhaft in Amsterdam; verstorben an Typhus im März 1945 in Bergen-Belsen; Gedenkblatt eingereicht 1988 von Elfriede Frank, der zweiten Ehefrau ihres Vaters 
Opfer der Shoa
Anne Frank 1933 / 34 bei der Großmutter in Aachen wohnhaft
Suchanzeige nach Margot und Anne Frank 1945
Villa Honigmann
Link: Wikipedia: Anne Frank
Link: Wikipedia (englisch): Anne Frank
Link: Anne Frank Museum
Link: Anne Frank Zentrum
Link: Gedenkbuchprojekt Aachen: Anne Frank
Link: Foto von Anne Frank bei Digital Monument to the Jewish Community in the Netherlands
1 Seite in der Fotogalerie
Persönlichkeiten im Spiegel Aachener Straßen
Otto Frank
* 12.05.1889 jd Frankfurt am Main    + 19.08.1980 Basel
Otto Heinrich Frank 
Beruf: Kaufmann 
[IGI] Pedigree Resource File, 2009, Otto Heinrich Frank, *12.05.1889 Frankfurt am Main, +19.08.1980 Birsbergen (Switzerland); Heirat am 12.05.1925 in Aachen mit Edith Hollaender; Sohn von Michael Frank und Alice Betty Stern 
[Wikipedia] Otto Heinrich Frank, *12.05.1889 Frankfurt am Main, +19.08.1980 Birsfelden bei Basel, war ein deutscher Kaufmann, der von 1933 bis 1944 und von 1945 bis 1953 in den Niederlanden lebte. Er war der Vater von Anne Frank, deren Tagebuch von ihm herausgegeben wurde. 
Soldat im ersten Weltkrieg an der Westfront, Beförderung zum Leutnant 
Eintritt in das Bankunternehmen seines Vaters in Frankfurt, 1934 Einstellung der Banktätigkeiten 
1933 Eröffnung einer Vertriebsgesellschaft in Amsterdam, Umzug mit seiner Familie nach Amsterdam, Wohnung in der Merwedeplein 37 
1940 Umzug des Unternehmens in die Prinsengracht 263; in dem Hinterhaus des Geschäftsgebäudes wird eine Wohnung eingerichtet, in der sich die Familie Frank ab dem 6.7.1942 versteckt hält. 
4.8.1944 Inhaftierung der Familie Frank, nachdem das Versteck verraten wurde; 8.8.1944 Überführung in das Lager Westerbork; 3.9.1944 Deportation nach Auschwitz 
27.1.1945 Befreiung von Otto Frank aus dem Lager in Auschwitz durch die russische Armee; 3.6.1945 Rückkehr nach Amsterdam nach einer langen Reise über Odessa und Marseille 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. 1 ff, Familie Frank in Frankfurt am Main; S. 6 ff., Leben in Amsterdam; S. 13, Umzug der Unternehmen in die Prinsengracht; S. 23 ff., Verhaftung; S. 31 ff., Verrat; S. 55, Gefangenschaft und Deportation; S. 254, Tagebucheintrag vom 9.7.1942, Umzug in das Hinterhaus an der Prinsengracht
2 Heiraten:
∞  Edith Holländer

∞  Elfriede Markovits
Eltern: Michael Frank und Alice Betty Stern
Link: Wikipedia: Otto Heinrich Frank
Elfriede Markovits
* 13.02.1905 jd Wien    + 02.10.1998 London
Fritzi Markovits 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. 61 ff., Im März 1940 emigrierte die Familie Geiringer-Markovits von Wien über Brüssel in die Niederlande. Sie wohnte in Amsterdam, Merwedeplein 44, in der Nachbarschaft der Familie Frank. 
Am 19.5.1944 wurde die Familie nach Auschwitz deportiert. Elfriede Geiringer-Markovits und ihre Tochter wurden am 27.1.1945 durch die russische Armee befreit. Ihr Mann und ihr Sohn sind umgekommen. 
Nach der Befreiung aus Auschwitz sah Elfriede Geiringer-Markovits im Zug, der sie in die Freiheit brachte, Otto Frank wieder, ihren ehemaligen Nachbarn aus Amsterdam und späteren Ehemann. 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. VII, Elfriede Frank-Markovits, Bevollmächtigte der Familie Frank und des Anne-Frank-Fonds 
Eltern: Rudolf Markovits und Helen Schubert
2 Heiraten:
∞  Erich Geiringer

∞  Otto Frank
Link: Wikipedia: Elfriede Geiringer
Erich Geiringer
* 11.11.1901 jd Wien    + 1945 Mauthausen
Beruf: Kaufmann 
[JewishMonument] Erich Geiringer, *11.11.1901 Wien, umgekommen am 31.1.1945 in Mauthausen, Familienvorstand, wohnhaft im Februar 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 44 I, Kaufmann 
[YadVashem] Erich Geiringer, *11.11.1901 Wien, Sohn von David Geiringer und Hermine Neugebauer, Ehemann von Elfriede Edith Markovits; wohnhaft in Wien, Hietz. Hautstraße 51, während des Krieges in Amsterdam, Merwedeplein 46; umgekommen im März 1945 in Mauthausen; Gedenkblatt eingereicht 1971 von seiner Witwe Elfriede Frank-Markovits, Schweiz 
[YadVashem] Erich Geiringer, *11.11.1900 Wien, Sohn von David und Hermine, Ehemann von Elfriede; wohnhaft in Wien, während des Kriedes in Amsterdam; im Mai 1944 deportiert nach Auschwitz; Gedenkblatt eingereicht 1977 von seiner Tochter Eva Schloss-Geiringer, England 
Opfer der Shoa 
Eltern: David Geiringer und Hermine Neugebauer
Elfriede Markovits
* 13.02.1905 jd Wien    + 02.10.1998 London
Fritzi Markovits 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. 61 ff., Im März 1940 emigrierte die Familie Geiringer-Markovits von Wien über Brüssel in die Niederlande. Sie wohnte in Amsterdam, Merwedeplein 44, in der Nachbarschaft der Familie Frank. 
Am 19.5.1944 wurde die Familie nach Auschwitz deportiert. Elfriede Geiringer-Markovits und ihre Tochter wurden am 27.1.1945 durch die russische Armee befreit. Ihr Mann und ihr Sohn sind umgekommen. 
Nach der Befreiung aus Auschwitz sah Elfriede Geiringer-Markovits im Zug, der sie in die Freiheit brachte, Otto Frank wieder, ihren ehemaligen Nachbarn aus Amsterdam und späteren Ehemann. 
[AnneFrank] Rijksinstituut S. VII, Elfriede Frank-Markovits, Bevollmächtigte der Familie Frank und des Anne-Frank-Fonds 
Eltern: Rudolf Markovits und Helen Schubert
2 Heiraten:
∞  Erich Geiringer

∞  Otto Frank
Link: Wikipedia: Elfriede Geiringer
Emigration der Familie im März 1940 von Wien über Brüssel in die Niederlande, wohnhaft in Amsterdam, Merwedeplein 44, ab Juli 1942 im Untergrund, der Vater und der Sohn an einer Stelle, die Mutter und die Tochter an anderer Stelle. Beide Verstecke sind verraten worden. Die Familie wurde 1944 nach Auschwitz deportiert. 
[JewishMonument] Erich Geiringer und seine Familie, wohnhaft im Februar 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 44 I; Erich Geiringer, *11.11.1901, +31.1.1945 Mauthausen, Familienvorstand; Heinz Felix Geiringer, *12.7.1926 Wien, Sohn, umgekommen an unbekanntem Ort; die Ehefrau und ein Kind überlebten den Krieg. 
Link: Familie Erich Geiringer, 1941 wohnhaft in Amsterdam
Link: Erinnerungen von Eva Schloss-Geiringer im Jewish Journal 2004
2 Kinder
Heinz Geiringer
* 12.07.1926 jd Wien    + 04.1945 Mauthausen
Heinz Felix Geiringer 
Heinz Geiringer und Margot Frank (Anne Frank's ältere Schwester) besuchten in Amsterdam dieselbe Schulklasse und unterstützten sich gegenseitig bei den Schulaufgaben. 
Am 19.5.1944 wurde Heinz Geiringer mit seinen Eltern und seiner Schwester nach Auschwitz deportiert. Im April 1945 ist er infolge der Strapazen und Entbehrungen auf dem Todesmarsch von Auschwitz nach Mauthausen verstorben. 
[JewishMonument] Heinz Felix Geiringer, *12.7.1926 Wien, Sohn, wohnhaft im Februar 1941 in Amsterdam, Merwedeplein 44 I, umgekommen an unbekanntem Ort 
[YadVashem] Heinz Felix Geiringer, *12.7.1926 Wien, Sohn von Erich Geiringer und Elfriede Markovits; wohnhaft in Wien, Hietz. Hauptstraße 51, während des Krieges in Amsterdam, Merwedeplein 46; umgekommen im April 1945 in Mauthausen; Gedenkblatt eingereicht 1971 von seiner Mutter Elfriede Frank-Markovits, Schweiz 
[YadVashem] Heinz Geiringer, *12.7.1926 Wien, Sohn von Erich und Elfriede; wohnhaft in Wien, während des Krieges in Amsterdam; im Mai 1944 deportiert nach Auschwitz; Gedenkblatt 1977 eingereicht von seiner Schwester Eva Schloss-Geiringer, England 
Opfer der Shoa
Eva Geiringer
* 11.05.1929 jd Wien   
Im Mai 1944 wurde Eva Geiringer mit ihrer Familie nach Auschwitz deportiert. Im Januar 1945 wurden sie und ihre Mutter durch die russische Armee befreit. Als die deutsche Armee zurückzudrängte, wurden sie in Richtung Osten bis nach Odessa in Sicherheit gebracht. Im Juni 1945 kehrten sie wieder nach Amsterdam zurück. 
Nach der Befreiung aus Auschwitz entdeckte sie im Zug, der sie in die Freiheit brachte, Otto Frank, ihren ehemaligen Nachbarn aus Amsterdam. 
Autobiographie von Eva Schloss (Geiringer): "Eva's Story", Castle-Kent 1999; deutsche Übersetzung: Eva Schloss, Evas Geschichte, der Bericht eines Mädchens, das Verfolgung, Deportation und Lager überlebte, Gießen 2006
mit Zvi Schloss
Link: Erinnerungen von Eva Schloss-Geiringer im Jewish Journal 2004
Link: Aus dem Fotoalbum von Eva Geiringer Schloss

 
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