Familienbuch Euregio

Oswald von Nell-Breuning
* 08.03.1890 rk Trier    + 21.08.1991 Frankfurt am Main
Beruf: Katholischer Geistlicher, Jesuit, Nationalökonom, Sozialphilosoph 
[Wikipedia] 2019, Oswald von Nell-Breuning, *08.03.1890 Trier, +21.08.1991 Frankfurt am Main, Sohn des Weingutbesitzers Arthur von Nell und seiner Frau Bernharda von Breuning, war ein katholischer Theologe, Jesuit, Nationalökonom und Sozialphilosoph, der als „Nestor der katholischen Soziallehre“ gilt. 1911 Eintritt in den Jesuitenorden, 1921 Priesterweihe; 1928 Dissertation über das Thema Grundzüge der Börsenmoral, 1928 Professor für Moraltheologie, Kirchenrecht und Gesellschaftsrecht an der neu gegründeten Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 
Nell-Breuning wirkte als Berater von Pius XI. maßgeblich an der Formulierung der berühmten Sozialenzyklika Quadragesimo anno von 1931 mit, in der die Sozialbindung des Eigentums gefordert wurde und in der Nell-Breuning das Subsidiaritätsprinzip entwickelte. 
Nell-Breunings Denken basiert auf der klassischen Naturrechtstradition und den daraus im 19. Jahrhundert entwickelten Grundprinzipien der katholischen Soziallehre, Personalität, Solidarität und Subsidiarität. In seinen über 1800 Veröffentlichungen behandelte er Fragen der Wirtschaftsethik, der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Wichtige Themen waren dabei das Verhältnis von Arbeit und Kapital, die Auseinandersetzung mit dem Marxismus, die Frage der Mitbestimmung, die Ausgestaltung der katholischen Soziallehre und damit die Überwindung der Entfremdung der Arbeiterschaft von der Kirche.
Eltern: Arthur Georg von Nell und Bernarda von Breuning
Link: Wikipedia: Oswald von Nell-Breuning

 
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