Familienbuch Euregio

Johann Martin Hupperz
* 28.10.1809 rk Bardenberg   
Beruf: Bergmann (1834) 
Opfer des Bergwerkunglücks auf der Grube Gouley in der Nacht vom 25. auf den 26.01.1834 
[IGI] [Geburtsurkunde] Bardenberg, Jean Martin Hupperz, *28.10.1809, Sohn von Henri Hupperz und Anne Helene Vergolds 
[Sterbeurkunde] Würselen 155/1836, martin Hupperz, gest. in der Nacht vom 25. auf den 26.01.1834, Bergmann, wohnhaft in Wefelen, 25 Jahre, geb. in Wefelen, ledig, Sohn von Johann Heinrich Hupperz, verstorben, und Anna helena Vergolds; Zeugen: Lambert Rasquinet, 33 Jahre, Direktor der Grube Gouley, Morsbach, Bekannter des Verstorbenen; Peter Malpas, 63 Jahre, Obersteiger, Morsbach, Bekannter des Verstorbenen; Vermerk: Eingetragen in Gemäßheit des Urtheils des Königl. Landgerichts zu Aachen vom vierundzwanzigsten Juli tausendachthundertsechsunddreißig, wodurch die nachträgliche Eintragung von siebenundfünfzig Individuen, unter denen der hierbenannte unter N° neun und vierzig aufgeführt ist, verfügt worden; welches Urtheil nebst dem Zeugenverhör worauf dasselbe sich gründet, als Belag zu diesem Sterbe-Register beigefügt ist. Der Bürgermeister Kind 
[Wikipedia] Artikel "Grube Gouley" (Bergwerk in Morsbach / Würselen): 1834 kam es in der Nacht vom 25. auf den 26. Januar zu einem schweren Grubenunglück. Wassermassen aus höher gelegenen, ausgekohlten Grubenbauen hatten sich aufgrund des hohen Wasserdrucks in tiefere, in Betrieb stehende Baue gedrückt. Von den zu dieser Zeit im betroffenen Bereich beschäftigten 74 Bergleuten konnten sich nur jene elf Anschläger und Pferdetreiber retten, die gerade in der Nähe des Schachtes beschäftigt waren. Nach mehrtägigen Rettungsversuchen wurde diese aber am 6. Februar erfolglos eingestellt. Die große Zahl der Verunglückten führte zu einer hohen Spendenbereitschaft im gesamten Reich. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. und seine Söhne spendeten insgesamt 1100 Taler. Aus den gesamten Spenden wurden für die betroffenen Familien Renten generiert, die über 12 Jahre hinweg gezahlt wurden. Letzte Spendenmittel wurden noch 1858 an besonders hart Betroffene ausgezahlt. Das Grubenunglück gab den letztendlichen Anstoß zur Gründung eines organisierten Knappschaftswesens im Wurmrevier, wenngleich der preußische Finanzminister Albrecht Graf von Alvensleben erst am 17. Mai 1839 die „Knappschafts-Ordnung für die gewerkschaftlichen Steinkohlegruben im Wurm-Revier“ erließ
Eltern: Heinrich Hupperz und Anna Helene Vergöls
Link: Wikipedia Grube Gouley

 
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