Familienbuch Euregio

Adolf Worringer
* 28.11.1883 ev     + 16.01.1960 Düsseldorf
Beruf: Kaufmann, Gastronom 
[GedBas] Eric Schätzlein aus Karlsruhe 2011, Adolf Worringer, *28.11.1883, +16.01.1960 Düsseldorf, Heirat 1913 mit Olga Oppenheimer, evangelisch, Kaufmann in Düsseldorf, Sohn von Gustav (Peter) Worringer und Bertha Michaele Cilles. Auszug aus dem [Totenzettel] Trauende: Robert Worringer, Dr. Ulrich Worringer, Emmy Worringer, Prof. Dr. Wilhelm Worringer, Martha Lange (Vater, Bruder und Grossvater) Martha Lange war die langjährige Lebensgefährtin. M.L. hieß immer: "das Fräulein Lange", jedenfalls war sie 1938 schon im "Burgrafen" Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des Landesverbands Gaststätten- und Hotelgewerbe Nordrhein-Westfalen e.V. (1945-1955) Restaurant "Zum Burggrafen", Graf-Adolf-Str. 17/19 (Ecke Hüttenstr. 4), Düsseldorf (bis mind. 1960), dann übernommen von Heinz Stockheim (bis mind. 1972), im Schwabenbräuhaus Restaurants "Zoologischer Garten" (Riehler Str. 173), "Bastei" in Köln 
[Wikipedia] Heirat 1913 zwischen Olga Oppenheimer und dem Bruder ihrer Freundin, dem Gastronomen Adolf Worringer (1882–1960).
Eltern: Gustav Worringer und Bertha Cilles
Olga Friederike Oppenheimer
* 09.06.1886 jd Köln    + 04.07.1941 Lublin
Beruf: Malerin 
[Wikipedia] Olga Friederike Oppenheimer, verheiratete Worringer, *9.6.1886 Köln, gestorben 4.7.1941 KZ Majdanek (Lublin), Polen, war eine deutsche Malerin und Grafikerin des Expressionismus. Im Jahr 1911 war sie Mitbegründerin des avantgardistischen Gereonsklubs in Köln. Als Jüdin in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, wurde sie 1941 im KZ Majdanek ermordet. Olga war das älteste von sechs Kindern des jüdischen Tuchgroßhändlers Max Samuel Oppenheimer und dessen Ehefrau Emilie Wilhelmine, geb. Oppenheim. Ab 1907 studierte sie gemeinsam mit ihrer Freundin Emmy Worringer (Emilie) (1878–1961) in Dachau bei Adolf Hölzel und an der Akademie in München. 1909 wurde sie in Paris Schülerin von Paul Sérusier und richtete anschließend mit Worringer in Köln ein gemeinsames Atelier und eine Mal- und Zeichenschule im 1910 erbauten Kölner Gereonshaus in der Gereonstraße 18–32 ein. Hier gründeten sie 1911 gemeinsam mit Franz M. Jansen den Gereonsklub, der in den Atelierräumen einen Jour fixe abhielt und Ausstellungen moderner Kunst organisierte. Die Kölner künstlerische Avantgarde traf sich hier unter der Führung von August Macke. 1913 war Oppenheimer die einzige deutsche Frau, die in der Armory Show in New York, Boston und Chicago vertreten war, wo sechs ihrer Holzschnitte gezeigt wurden. Im Juli 1913 nahm sie mit zwei Stillleben an der Ausstellung Rheinischer Expressionisten in Bonn teil. Im selben Jahr fand die Heirat mit dem Bruder ihrer Freundin, dem Gastronomen Adolf Worringer (1882–1960), statt. Nach der Geburt von zwei Söhnen gab sie die Malerei auf; möglicherweise aufgrund von Depressionen. Die Ereignisse während des Ersten Weltkriegs verstärkten die Erkrankung, und ab 1918 brachte ihre Familie sie in der Heilanstalt in Waldbreitbach unter. In der Zeit des Nationalsozialismus ließ sich Adolf Worringer 1936 von seiner jüdischen Frau Olga scheiden. 1941 wurde sie in das Konzentrationslager Majdanek deportiert und dort ermordet. Olga Oppenheimer war die Schwägerin des Kunsthistorikers Wilhelm Worringer und dessen Ehefrau, der Malerin Marta Worringer (1881–1965). 
[Familienforschung] Simon Goodman 2015, Olga Friederike Oppenheimer, *1886 Köln, Tochter von Max Oppenheimer und Mimi Emilie Oppenheim
Eltern: Max Samuel Oppenheimer und Emilie Wilhelmine Oppenheim
Link: Wikipedia: Olga Oppenheimer
Link: Die Kölnerin beim „Sonderbund“ – Olga Oppenheimer
  1913
[GedBas] Eric Schätzlein aus Karlsruhe 2011, Heirat 1913 zwischen Adolf Worringer und Olga Friederike Oppenheimer 

 
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