Familienbuch Euregio

Johann Horrichem
* rk Erp   
[VaessenEduard] Johann Horrichem, Sohn von Dietrich Horrichem, zahlt 1637 und 1654 einen Teil der Erbpacht von Joh. Rübstecks Güter, 1699 Johann der Alte genannt 
Verwandtschaftsschema: Ismar - Horrichem - Schagen
Eltern: Dietrich Horrichem und NN NN
NN NN
3 Kinder
Arnold Horrichem
* rk Erp   
[Geiermann] Friesheim, St. Martin, rk, seine Heirat 1643, ipsa Dominic ante Festum Pentecosta, zwischen Arnold Horichem, Prätor in Erp 
[VaessenEduard] Arnold Horrichem, Sohn von Johann Horrichem, wird 1658 als Bruder des Abtes Norbert Horrichem bezeichnet, er erhält von diesem Gelder zum Neubau der abgebrannten Kirche in Erp. 1661 bis 1672 ist Arnold Horrichem Schultheiß in Erp, 1669 und 1673 zahlt er Erbpacht von Johann Rübstecks Gütern.
∞ 1643 Friesheim mit Gertrud Richarts
1 Kind: Norbert
Johann Horrichem
* 1598 rk Erp    + 08.05.1661
Norbert Horrichem 
Beruf: katholischer Geistlicher, Abt 
[VaessenEduard] Johann Horrichem, *1598 Erp, +08.05.1661, mit Klosternamen Norbert, Abt von Steinfeld von 1630 bis 1661, Sohn von Johann Horrichem, gestorben 7.2.1661. 
[Wikipedia] Norbert Horrichem Prämonstratenser, *1598 in Erp als Johannes Horrichem, +8.5.1661, war der fünfunddreißigste Abt der ehemaligen Prämonstratenserabtei Steinfeld (heute Salvatorianer-Kloster Steinfeld) in der Eifel. Johannes Horrichem wurde 1598 in Erp (heute Stadtteil von Erftstadt) bei Köln als Sohn eines Halfen geboren. In Erp wirkten damals Patres aus der Abtei Steinfeld als Ortspfarrer, die offenbar schon früh seine Begabung erkannten und ihn förderten, so dass er an der Universität zu Köln ein Studium der freien Künste aufnehmen konnte. Er schloss das Studium, das als Vorstufe zum Theologiestudium diente, am 20. Februar 1617 mit dem Titel des baccalaureus artium ab. Am 13. März 1617 trat er in das Prämonstratenserkloster Steinfeld ein. Er nahm den Namen Norbert an, den auch der Ordensstifter, der heilige Norbert von Xanten, getragen hatte. Am 19.2.1622 in Köln wurde er zum Priester geweiht. Im Februar 1630 wurde er einstimmig und im ersten Wahlgang von seinen Mitbrüdern zum Abt gewählt, ein Amt, das er dann 31 Jahre lang bis zu seinem Tode innehatte. Horrichem widmete sich fortan dem Ausbau des Klosters Steinfeld sowie der Förderung des Kölner Ordensseminars. In Erp ist nach Abt Horrichem eine Straße benannt.
Link: Wikipedia: Johannes Horrichem
Link: Wikipedia: Kloster Steinfeld
Stephan Horrichem
* 21.12.1607 rk Erp    + 12.08.1686
Beruf: katholischer Geistlicher, Prior 
[Stommel] Band 4, Seite 260f, Nr.: 2433, 28.4.1639: Stepahn Horrichem aus Erp vermacht dem Kloster Steinfeld am 20.3.1629 vor seiner Profeß 20 Morgen 1 viertel Land in Erp gelegen. Die Übergabe der Stücke erfolgt am 28.4.1639 durch Stephans Vater Johannes Horrischem und den Offermann Wilhelm Veltgen. Dabei wird auch der Buk am Spielberg übergeben, den Johann Horrichem selbst pachtet. HSTAD Steinfeld A 109 Blatt 1-2 
[VaessenEduard] Stephan Horrichem, *21.12.1607 Erp, Sohn von Stephan Horrichem (!), legt seine Profess in Steinfeld ab, war Prior in Reichenstein. Er macht seinem Oheim und Vormund Johanna Horrichem nach seinem Profess ein Vermächtnis. Stephan Horrichem wurde der "Apostel des hohen Venn" genannt. 
[Wikipedia] Stephan Horrichem, Prämonstratenser, * 21.12.1607 in Erp, +12.8.1686, war Prior des ehemaligen Prämonstratenserklosters Reichenstein bei Monschau, "Apostel des Venn". Stephan Horrichem wurde in Erp bei Köln als Sohn eines Halfen geboren. 1627 folgte er seinem älteren Bruder (so!) Johannes Horrichem in das Prämonstratenserkloster Steinfeld in der Eifel. 1632 wurde er zum Priester geweiht. 1639 wurde er als Prior mit der Leitung des Klosters Reichenstein in der Eifel beauftragt. Durch die Wirrnisse des 30-jährigen Krieges war die umliegende Bevölkerung unvorstellbarer Not und Elend ausgesetzt. Viele Dörfer in der Monschauer Gegend waren verwüstet, die Höfe niedergebrannt und ein Teil der Menschen hauste in Wäldern. Horrichem widmete sich mit ganzem Einsatz dem Trost und Beistand der Not leidenden Bevölkerung. Er zog zum Teil als Bauer verkleidet, um sich selbst vor Übergriffen zu schützen, von Hof zu Hof und von Dorf zu Dorf um Hilfe zu leisten. Dabei erwarb er sich Respekt, Ansehen und gar Verehrung der Not leidenden Bevölkerung. Horrichem starb nach fast 47 jähriger Tätigkeit für das Kloster und das Monschauer Land am 12.8.1686. Bereits 1711 nannte man ihn den "Apostel des Monschauer Landes". Ein 6 m hohes Kreuz auf der Richelsley und eine Statue im Eingangsbereich der Kirche St. Lambertus von Kalterherberg erinnern bis heute an ihn.
Link: Wikipedia: Stephan Horrichem
Link: Wikipedia: Kloster Reichenstein
Link: Wikipedia: Richelsley

 
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