Familienbuch Euregio

Alexander Schenk von Stauffenberg
* 15.03.1905 rk Stuttgart    + 27.01.1964 München
Beruf: Althistoriker 
[Wikipedia] Alexander Schenk Graf von Stauffenberg, *15.03.1905 in Stuttgart, †27.01.1964 in München, war ein deutscher Althistoriker. Als junger Mann war er Mitglied des Kreises um den Dichter Stefan George. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Berthold Schenk Graf von Stauffenberg wurde er als Sohn des württembergischen Oberhofmarschalls Alfred Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Ehefrau Caroline Gräfin Üxküll-Gyllenband geboren. Sein jüngerer Bruder Claus Schenk Graf von Stauffenberg war eine der zentralen Figuren des gescheiterten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944. Nach dem 20. Juli 1944 wurden Stauffenbergs Brüder hingerichtet, Claus in der Nacht nach dem misslungenen Attentat, Berthold drei Wochen später. Alexander wurde mit seiner Frau, der Flugzeugingenieurin und Pilotin Melitta Schiller, und den Schwägerinnen in „Sippenhaft“ genommen. Außer seiner Frau, die am 2. September 1944 wegen kriegswichtiger Ingenieursaufgaben wieder freigelassen, aber kurz vor Kriegsende auf einem Testflug, den sie zu einem Befreiungsversuch ihres Mannes nutzen wollte, wahrscheinlich von einem amerikanischen Jagdflieger abgeschossen wurde, blieb die Familie Stauffenberg in verschiedenen Konzentrationslagern in Haft, wurde mit dem Geiseltransport von prominenten KZ-Häftlingen nach Südtirol verschleppt und dort am 4. Mai 1945 befreit. Stauffenberg heiratete in zweiter Ehe im Jahr 1949 Marlene Hoffmann. Sie hatten zwei Töchter.
2 Heiraten:
∞  Melitta Schiller

∞  Marlene Hoffmann
Eltern: Alfred Schenk von Stauffenberg und Karoline von Üxküll-Gyllenband
Link: Alexander Schenk Graf von Stauffenberg in Wikipedia
Melitta Schiller
* 09.01.1903 ev Krotoschin    + 08.04.1945 Straßkirchen / Straubing
Beruf: Ingenieurin und Fliegerin 
[Wikipedia] Melitta Klara Schiller, *09.01.1903 in Krotoschin, Provinz Posen, +08.04.1945 bei Straßkirchen, war eine deutsche Ingenieurin und Fliegerin. Sie war die Tochter des aus einer jüdischen Pelzhändlerfamilie stammenden Baurats und preußischen Beamten Michael Schiller. Ihre Mutter, Margaret Eberstein, stammte aus Bromberg. Sie hatte vier Geschwister: Marie-Luise, Otto, Jutta und Klara. Von 1928 an arbeitete sie als Diplom-Ingenieurin an der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) in Berlin-Adlershof. Während der nächsten acht Jahre nahm Melitta Schiller theoretische und experimentelle Untersuchungen an Verstellluftschrauben vor. Zudem ließ sie sich zur Flugzeugführerin ausbilden, damit sie die für ihre wissenschaftlichen Arbeiten notwendigen Testflüge selbst durchführen konnte. Während dieser Zeit lernte sie auch den Historiker Alexander Schenk Graf von Stauffenberg kennen, den sie 1937 heiratete. Ihre Ehe blieb kinderlos. 1936 wurde Melitta Schiller wegen der jüdischen Herkunft ihrer Familie (der Großvater väterlicherseits war jüdischen Glaubens, der Vater konvertierte in jungen Jahren zum Protestantismus) aus dem Dienst bei der Luftwaffe entlassen. Sie ging als Ingenieurin zu den Askania-Werken in Berlin-Friedenau. Melitta Schiller besaß Flugzeugführerscheine für alle Klassen von Motorflugzeugen, den Kunstflugschein und alle Segelflugscheine. Am 28. Oktober 1937 wurde sie – als zweite Frau Deutschlands nach Hanna Reitsch – zum Flugkapitän ernannt. Da ihre Arbeit als „kriegswichtig“ eingestuft wurde, wurde ihrem Antrag auf „Gleichstellung mit arischen Personen“ schließlich stattgegeben, so dass ihr und ihrer Familie die Deportation ins Konzentrationslager erspart blieb. Ab dem 1. Mai 1944 wurde Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg zur technischen Leiterin der Versuchsstelle für Flugsondergeräte ernannt. Melitta von Stauffenberg hatte regelmäßig Kontakt mit Claus und Berthold von Stauffenberg in dessen Wohnung in der Tristanstraße in Berlin. Letztmals am 16. Juli 1944 traf sie sich mit den Brüdern Stauffenberg und bekannten Personen des Verschwörerkreises in dieser Wohnung. Das beweisen die persönlichen Tagebuchnotizen von Melitta von Stauffenberg. Nach dem missglückten Putschversuch wurden sie und ihr Mann Alexander von den Nationalsozialisten in Sippenhaft genommen. Melitta wurde wegen ihrer „kriegswichtigen Aufgaben“ nach sechs Wochen aus der Haft entlassen und nahm bald ihre Forschungstätigkeiten wieder auf. Fortan wurde sie offiziell nur noch „Gräfin Schenk“ ohne den Zusatz „von Stauffenberg“ genannt. Ihre Dienststelle wurde im April 1945 von Berlin-Gatow nach Weimar-Nohra in die Nähe des KZ Buchenwald, in dem ihr Mann zeitweise inhaftiert war, verlegt. Nach der Räumung des KZ versuchte Stauffenberg, den Aufenthaltsort ihres Mannes ausfindig zu machen. Sie wurde dabei am 8. April 1945 bei Straßkirchen (in der Nähe von Straubing) von einem US-amerikanischen Jagdflugzeug abgeschossen.
Eltern: Michael Schiller und Margaret Eberstein
Link: Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg in Wikipedia
  1937
[Wikipedia] Melitta Klara Schiller heiratete 1937 Alexander Schenk Graf von Stauffenberg. Die Ehe blieb kinderlos. 
Alexander Schenk von Stauffenberg
* 15.03.1905 rk Stuttgart    + 27.01.1964 München
Beruf: Althistoriker 
[Wikipedia] Alexander Schenk Graf von Stauffenberg, *15.03.1905 in Stuttgart, †27.01.1964 in München, war ein deutscher Althistoriker. Als junger Mann war er Mitglied des Kreises um den Dichter Stefan George. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Berthold Schenk Graf von Stauffenberg wurde er als Sohn des württembergischen Oberhofmarschalls Alfred Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Ehefrau Caroline Gräfin Üxküll-Gyllenband geboren. Sein jüngerer Bruder Claus Schenk Graf von Stauffenberg war eine der zentralen Figuren des gescheiterten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944. Nach dem 20. Juli 1944 wurden Stauffenbergs Brüder hingerichtet, Claus in der Nacht nach dem misslungenen Attentat, Berthold drei Wochen später. Alexander wurde mit seiner Frau, der Flugzeugingenieurin und Pilotin Melitta Schiller, und den Schwägerinnen in „Sippenhaft“ genommen. Außer seiner Frau, die am 2. September 1944 wegen kriegswichtiger Ingenieursaufgaben wieder freigelassen, aber kurz vor Kriegsende auf einem Testflug, den sie zu einem Befreiungsversuch ihres Mannes nutzen wollte, wahrscheinlich von einem amerikanischen Jagdflieger abgeschossen wurde, blieb die Familie Stauffenberg in verschiedenen Konzentrationslagern in Haft, wurde mit dem Geiseltransport von prominenten KZ-Häftlingen nach Südtirol verschleppt und dort am 4. Mai 1945 befreit. Stauffenberg heiratete in zweiter Ehe im Jahr 1949 Marlene Hoffmann. Sie hatten zwei Töchter.
2 Heiraten:
∞  Melitta Schiller

∞  Marlene Hoffmann
Eltern: Alfred Schenk von Stauffenberg und Karoline von Üxküll-Gyllenband
Link: Alexander Schenk Graf von Stauffenberg in Wikipedia
Marlene Hoffmann
* 1913 rk     + 2001
[Wikipedia] Alexander Schenk von Stauffenberg heiratete in zweiter Ehe im Jahr 1949 Marlene Hoffmann, *1913, +2001. Sie hatten zwei Töchter.
Link: Alexander Schenk Graf von Stauffenberg in Wikipedia

 
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