Familienbuch Euregio

Otto Henkell
* 20.05.1869 ev Mainz    + 16.07.1929 Schwarzach im Pongau
Beruf: Sektfabrikant 
[Wikipedia] Otto Heinrich Adolf Henkell, *20.05.1869 in Mainz, †16.07.1929 in Schwarzach im Pongau, war ein deutscher Unternehmer und Inhaber der Firma Henkell & Co. Sektkellerei. 1892 wurde er Teilhaber an der von seinem Großvater Adam Henkell gegründeten Wein- und Sektkellerei in Mainz, die er später nach Biebrich am Rhein verlegte. Vor allem durch Einführung der Marke „Henkell Trocken“ im Jahr 1899 baute Henkell, der seit 1907 in Wiesbaden lebte, die Kellerei zum marktführenden Unternehmen aus. Otto Henkell war mit Katharina, gen. Käthe, geb. Michel verheiratet. Beide hatten drei gemeinsame Kinder.
Eltern: Rudolf Henkell und Anna Gastell
Link: Otto Henkell in Wikipedia
Link: Henkell & Co. Sektkellerei
Käthe Michel
* 06.12.1871 Mainz    + 19.12.1942 Wiesbaden
[Wikipedia] Otto Henkell war mit Katharina Michel, genannt Käthe, verheiratet. Beide hatten drei gemeinsame Kinder. 
[Lüth] [Heidermanns] : Katharina Michel, *06.12.1871 Mainz, +19.12.1942 Wiesbaden; evangelisch; Tochter von Stefan Karl Michel und Anna Maria Theresia Werner; Heirat 06.02.1892 in Mainz mit Otto Adolf Heinrich Henkell  
Eltern: Stefan Karl Michel und Anna Maria Theresia Werner
Link: Otto Henkell in Wikipedia
  06.02.1892 Mainz
[Wikipedia] Otto Henkell war mit Katharina Michel, genannt Käthe, verheiratet. Beide hatten drei gemeinsame Kinder. 
[Lüth] [Heidermanns] Heirat am 06.02.1892 in Mainz zwischen Otto Adolf Heinrich Henkell, Sohn von Rudolf Henkell und Anna Gastell, und Katharina Michel, Tochter von Stefan Karl Michel und Anna Maria Theresia Werner 
3 Kinder
Anna Elisabeth Henkell
* 12.01.1896 Mainz    + 05.10.1973
[Wikipedia] Anna Elisabeth Henkell, genannt Annelies, *12.01.1896 in Mainz, †05.10.1973, Tochter von Otto Henkell und Katharina Michel, heiratete 1920 in Wiesbaden Joachim Ribbentrop, ab 1925 adoptiert von Ribbentrop, erst tätig in der Firma seines Schwiegervaters und später Außenminister des Deutschen Reichs. Auf der Grundlage eines Vertrags von 1942, nach dem ein Sohn aus der Ehe von Ribbentrop-Henkell, der von der Mutter, Anneliese von Ribbentrop geb. Henkell, zu bestimmen ist, einen klaren Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Firma als geschäftsführender Gesellschafter hat, sollte 1951 auf Wunsch der seit 1946 verwitweten Anneliese von Ribbentrop ihr 31-jähriger Sohn Rudolf Joachim von Ribbentrop in die Firma Henkell eintreten. Da 1951 die Erinnerung an die Herrschaft des Nationalsozialismus und den Krieg, schließlich den Nürnberger Prozess und Joachim von Ribbentrops unrühmliches Ende durch den Strang noch sehr frisch waren, hielt es der Aufsichtsrat der Fa. Henkell für unklug, einen Namensträger Ribbentrop in die Geschäftsleitung aufzunehmen. Anneliese von Ribbentrop bestand aber auf dem Vertrag von 1942 und strengte 1951 daher mit ihrem Sohn Rudolf als Nebenkläger einen Prozess gegen die Firma und gegen ihren Vetter Otto junior an, der, nun 28-jährig, seit 1946 der alleinige Chef des Hauses Henkell war. Der Prozess zog sich hin. Schließlich wurde 1963 Annelieses weiterer Sohn Adolf, der später als Henkell-von Ribbentrop firmierte, mit Prokura in die Fa. Henkell & Co. Sektkellerei KG aufgenommen. 1986 wurde die Firma Henkell von der Dr. August Oetker-Gruppe übernommen.
∞ Wiesbaden mit Joachim von Ribbentrop
Link: Joachim von Ribbentrop in Wikipedia
Link: Otto Henkell in Wikipedia
Franziska Henkell
* 08.07.1898 Mainz   
[Lüth] [Heidermanns] : Franziska Katharina Stephanie Henkell, *08.07.1898 Mainz; evangelisch; Tochter von Otto Adolf Heinrich Henkell und Katharina Michel; Heirat 15.01.1929 in Wiesbaden mit Wilhelm Heinrich Karl Schniewind  
[Wikipedia] Franziska Henkell, Tochter von Otto Henkell und Katharina Michel. Sie ist mit dem Düsseldorfer Bankier Willi Schniewind, der dann auch im Aufsichtsrat von Henkell sitzt, verheiratet.
∞ Wiesbaden mit Wilhelm Heinrich Schniewind
Link: Otto Henkell in Wikipedia
Stefan Karl Henkell
+ 1940
[Wikipedia] Stefan-Karl Henkell, Sohn von Otto Henkell und Katharina Michel, gefallen 1940 in Frankreich. Nachdem Otto Henkells einziger Sohn 1940 gefallen war, erhielten dessen noch minderjährige Kinder gemeinsam einen Anteil von 35 % an der Firma Henkell & Co. Sektkellerei KG. 
Opfer der Kriege
Link: Otto Henkell in Wikipedia

 
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