Familienbuch Euregio

Max Bachmann
* 15.05.1876 jd Gleicherwiesen    + 27.05.1943 Litzmannstadt
Beruf: Kaufmann, Geschäftsführer 
[Geschichtswerkstatt] Max Bachmann, *15.5.1876 Gleicherwiesen, umgekommen am 27.5.1943 in Lodz, Ehemann von Elfriede Klaber, wohnte Düren, Kaiserplatz 19; 1910: Düren, Kaiserplatz 33; ab 1933/34 Köln; 1941: Köln, Gutenbergstr. 66; Geschäftsführer des Schuhhauses "Tack", 1916 in der Steuerliste der Kreissynagogengemeinde in der III. Klasse. Am 22.10.1941 deportiert von Köln nach Litzmannstadt, dort als "Geschäftsmann" tätig, wohnhaft im Ghetto Sulzfelder Str. 63, später 26 Flat 13. Foto in: Corbach, S. 237 
[Familienforschung] Jack Klaber 2012, Max Bachman, *15.5.1876 Gleicherwiesen, Heirat am 3.9.1906 in Zülpich 
[Adressbuch] Düren 1910, Max Bachmann, Kaufmann, Düren, Kaiserplatz 33 
[Gedenkbuch] Max Bachmann, geboren in Gleicherwiesen, wohnhaft in Köln, deportiert ab Köln am 22.10.1941 nach Litzmannstadt (Lodz), umgekommen am 27.5.1943 in Litzmannstadt (Lodz). 
[Corbach] S.281, I. Transport von Köln nach Litzmannstadt am 22.10.1941, N° 37-38, von Köln, Gutenbergstraße 66: Max Bachmann, *15.5.1876 Gleicherwiesen; Elfriede Bachmann geb. Klaber, *26.7.1881 Zülpich 
[YadVashem] Max Bachmann, *5.5.1876 Gleicherwiesen, umgekommen am 27.5.1943 in Lodz, Kaufmann, wohnhaft in Köln, verheiratet mit Elfriede Klaber, Sohn von Moses Bachmann und Pauline Freund, Gedenkblatt eingereicht von Alex Salm 1998 
Opfer der Shoa 
Eltern: Moses Bachmann und Pauline Freund
Elfriede Klaber
* 26.07.1881 jd Zülpich    + 10.09.1943 Litzmannstadt
Beruf: Geschäftsführerin 
[Geschichtswerkstatt] Elfriede Bachmann, *26.7.1881 Zülpich, umgekommen am 10.9.1943 in Lodz, Ehefrau von Max Bachmann, wohnte in Zülpich; Düren, Kaiserplatz 19; 1933/34: Köln; 1941: Köln, Gutenbergstr. 66; Geschäftsführerin des Schuhhauses "Conrad Tack & Cie.". Am 22.10.1941 deportiert von Köln nach Litzmannstadt, wohnte dort im Ghetto Sulzfelder Straße 63, später 26 Flat 13 
[Familienforschung] Jack Klaber 2012, Elfriede Klaber, *26.7.1881 Zülpich, Nr. 37, Tochter von Jacob Klaber und Julie Schwarz, heiratete am 3.9.1906 in Zülpich Max Bachman *15.5.1876 Gleicherwiesen 
[Gedenkbuch] Elfriede Bachmann geb. Klaber, *26.7.1881 Zülpich, wohnhaft in Essen, Düren und Köln; deportiert ab Köln am 22.10.1941 nach Litzmannstadt (Lodz), umgekommen am 9.9.1943 in Litzmannstadt (Lodz). 
[Corbach] S.281, I. Transport von Köln nach Litzmannstadt am 22.10.1941, N° 37-38, von Köln, Gutenbergstraße 66: Max Bachmann, *15.5.1876 Gleicherwiesen; Elfriede Bachmann geb. Klaber, *26.7.1881 Zülpich; S. 237, Foto von Elfriede Bachmann geb. Klaber 
[YadVashem] Elfriede Klaber, *26.7.1881 Zülpich, wohnhaft in Köln, umgekommen in Lodz, Ehefrau von Max Bachmann, Tochter von Jakob Klaber und Gula Schwarz, Gedenkblatt eingereicht von Alex Salm 1998 
Opfer der Shoa
Eltern: Jacob Klaber und Gudula Schwarz
  03.09.1906 Zülpich
[Heiratsurkunde] Zülpich 1906/10, Heirat am 3.9.1906 in Zülpich zwischen Max Bachman, *15.5.1876 Gleicherwiesen, Kreis Hildburghausen, Kaufmann, wohnhaft in Elberfeld, vordem in Cöln, Friesenmarkt 118, Sohn von Moses Bachmann, Gerbermeister, verstorben, zuletzt wohnhaft in Gleicherwiesen, Kreis Hildburghausen, und Pauline Freund, wohnhaft in Gleicherwiesen, und Elfriede Klaber, *26.7.1881 Zülpich, wohnhaft in Zülpich, vordem in Osnabrück, Tochter von Jacob Klaber, Ansteichermeister, und Gula Schwarz, beide wohnhaft in Zülpich; Randvermerk: Zülpich, den 20.4.1951. Die Eheleute Bachmann/Klaber sind durch den seit dem 6. Oktober 1949 rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Köln für tot erklärt. Als Zeitpunkt ist der 8.5.1945 festgestellt. Der Standesbeamte, Randvermerk: K) Eine Tochter Hildegard Bachmann geb. 26.7.1917 Düren, geheiratet am 16.5.1940 Köln-Ehrenfeld 1940/354 
3 Kinder
Walter Bachmann
* 07.04.1908 jd Düren   
Beruf: Einkäufer 
[Geschichtswerkstatt] Walter Bachmann, *7.4.1908 Düren, Sohn von Max Bachmann und Elfriede Klaber, Einkäufer, wohnte in Düren, Kaiserplatz 19; Köln; 1936 Düren, Grüngürtel 18, Notizen: Am 22.10.1941 Deportation von Köln nach Litzmannstadt. Bei Corbach und im Gedenkbuch 2012 nicht genannt.  
Opfer der Shoa
Kurt Bachmann
* 22.06.1909 jd Düren    + 23.02.1997 Köln
Beruf: Gerber, Politiker 
[Geschichtswerkstatt] Kurt Bachmann, *22.6.1909 Düren, +23.2.1997 Köln, Sohn von Max Bachmann und Elfriede Klaber, Heirat am 1.9.1935 mit Alice Wertheim, Adresse Düren Kaiserplatz 19; Köln, Ausbildung in einer Gerberei; Handlungsbevollmächtigter, 1923/24 Abschluss der Realschule Düren, 1938 Emigration nach Frankreich, 1939 Verhaftung, 1940 Flucht und illegale Tätigkeit für die KP in Toulouse (frdl. Auskunft Aaron Knappstein), am 08.09.1942 Deportation aus Frankreich, Überlebender. 
[Wikipedia] Kurt Bachmann, *22.6.1909 Düren, +23.2.1997 Köln, war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Von 1969 bis 1973 war er Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei. Der Sohn eines kaufmännischen Angestellten und Sozialdemokraten war jüdischer Herkunft und gelernter Gerber. 1929 wurde Bachmann Mitglied der KPD-nahen Revolutionären Gewerkschafts-Opposition (RGO), 1932 KPD-Mitglied. 1938 ging Bachmann zusammen mit seiner ebenfalls jüdischen Frau Alice für seine Firma nach Frankreich, wo er nach Kriegsausbruch 1939 interniert wurde. 1942 wurde Bachmann verhaftet und kam mit seiner Frau Alice in einen Transport nach Auschwitz. Da er arbeitsfähig war, trennte man ihn von den anderen; seine Frau wurde ermordet. Bachmann war Insasse verschiedener KZ-Lager, zuletzt des KZ Buchenwald, wo er wieder Anschluss an die KPD fand. 1945 wurde er Lizenzträger der Volksstimme, des KPD-Organs in Köln, war Mitgründer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), 1949–56 als enger Mitarbeiter Max Reimanns Sekretär im KPD-Parteivorstand und Dozent an Parteischulen. Bei der Bundestagswahl 1965 kandidierte er für die Deutsche Friedensunion. Ab 1967 betrieb er die Gründung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), war 1969–73 Parteivorsitzender, danach noch bis 1990 Mitglied im Parteivorstand. In den 1980er und 1990er Jahren trat Bachmann in Köln bei zahlreichen Kundgebungen der Friedensbewegung, bei Kundgebungen gegen Fremdenhass und gegen faschistische Veranstaltungen auf.
mit Alice Wertheim
Link: Wikipedia - Kurt Bachmann
Link: Geschichtswerkstatt Düren - Die Deportation Dürener Jüdinnen und Juden
Link: VNN zum 100. Geburtstag von Kurt Bachmann
Hildegard Bachmann
* 26.07.1917 jd Düren    + Stutthof
[Geschichtswerkstatt] Hildegard Bachmann, *26.7.1917 Düren, Tochter von Max Bachmann und Elfriede Klaber, war verheiratet mit Hans Treumann, wohnte Düren, Kaiserplatz 19; ab 1933/34 Köln; 1941: Köln, Kaesenstraße 24, am 22.10.1941 deportiert von Köln nach Litzmannstadt 
[Gedenkbuch] Hildegard Hilde Hilda Treumann geb. Bachmann, *26.7.1917 Düren, wohnhaft in Köln, wurde am 22.10.1941 deportiert ab Köln nach Lodz, später nach Auschwitz und Stutthof, für tot erklärt 
[Corbach] S.325, I. Transport ab Köln nach Litzmannstadt, N° 858-860, von Köln, Kaesenstraße 24: Emil Treumann, *7.6.1870 Bromberg, Witwer; Hans Treumann, *16.5.1909 Köln, verheiratet; Hildegard Treumann geb. Bachmann, *26.7.1917 Düren, verheiratet 
[Corbach] S.246, Fotos von Emil Treu, Hans Treumann und Hildegard Treumann  
[YadVashem] Hilde Treumann geb. Bachmann, *26.7.1917 Düren, wohnhaft in Köln, Kaesenstrasse 24; deportiert; Ehefrau von Hans Treumann; Gedenkblatt 1999 eingereicht von ihrem Schwager Kuno Treumann, Ramat-Gan, Israel 
[YadVashem] Hildegard Bachmann, *26.7.1917 Düren, Ehefrau von Hans Treumann, Tochter von Max Bachmann und Elfriede Klaber, wohnhaft in Köln, umgekommen in Lodz, Gedenkblatt 1998 eingereicht von Alex Salm, Wegberg 
Opfer der Shoa
∞ Köln-Ehrenfeld mit Hans Treumann

 
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